Mit dem Hochlauf der E‑Mobilität wird Ladeinfrastruktur zur kritischen digitalen Infrastruktur. AFIR verschärft die Regeln und das e-vo Charge Point Management System (CPMS) sorgt dafür, dass Betreiber diese Vorgaben sicher, transparent und hochverfügbar erfüllen.
2025 wurden in der EU erstmals mehr batterieelektrische Fahrzeuge neu zugelassen als klassische Benziner. Das ist ein Wendepunkt, der zeigt, dass E Mobilität im Alltag angekommen ist. Auch in Österreich ist dieser Wandel sichtbar: Rund 260.000 rein elektrisch betriebene Pkw und knapp 36.000 öffentliche Ladepunkte ermöglichen bereits heute emissionsfreie Mobilität.
Damit diese Infrastruktur funktioniert, braucht es eine robuste digitale Basis. Die Verbindung von physischer Ladehardware und stabilen Backend-Systemen entscheidet darüber, ob Nutzer:innen E Mobilität als zuverlässig erleben.
„Die Zukunft der Elektromobilität wird nicht nur an der Ladesäule gebaut, sondern auch im Backend entschieden.“ e-vo Geschäftsführerin Ute Teufelberger
AFIR: Der neue Rahmen für öffentliche Ladeinfrastruktur
Mit der Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) schafft die EU seit April 2024 einen einheitlichen, verbindlichen Rechtsrahmen für Lade- und Tankinfrastruktur. AFIR ist Teil des Fit-for-55-Pakets, soll CO₂-Emissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent senken und zielt auf eine flächendeckende, interoperable und nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur ab.
Kernpunkte für Betreiber von Ladeinfrastruktur sind:
- Mindestabstände für Schnellladepunkte entlang des TEN-V-Netzes (mindestens alle 60 Kilometer, mit definierten Mindestleistungen).
- Pflicht zur klaren Preistransparenz vor dem Laden und strombasierter Abrechnung ab 50 kW.
- Verpflichtende Möglichkeit zur Ad-hoc Kartenzahlung an neuen öffentlichen Ladepunkten ab April 2024, mit Nachrüstpflicht für Schnelllader ab 2027.
- Digitale Vernetzung der Ladepunkte, Smart-Charging-Fähigkeit, Roaming-Unterstützung sowie Bereitstellung statischer und dynamischer Daten über Schnittstellen.
e-vo CPMS: Hoch performantes Backend „Made in Austria“
Das e-vo Charge Point Management System wurde für Energieversorger und professionelle Betreiber entwickelt und ist auf hohe Last, viele Ladepunkte und strenge Qualitätsanforderungen ausgelegt. Es kombiniert effiziente Ladepunktverwaltung, umfassendes Logging, OCPP-Unterstützung und tief integrierte Roaming-Schnittstellen, um einen reibungslosen Betrieb über verschiedenste Hardwaretypen hinweg sicherzustellen.
Wesentliche Leistungsversprechen von e-vo sind:
- Rund 98,5 Prozent erfolgreiche Ladevorgänge sind die messbare Basis für Verfügbarkeit und Kundenzufriedenheit.
Betrieb in einem hochverfügbaren Rechenzentrum in Österreich für kurze Latenzzeiten und hohe Systemstabilität. - Datensicherheit auf ISO-27001-Niveau mit verschlüsselter Kommunikation (TLS), dedizierten SIM Karten und eigenem APN.
- Zukunftssichere Architektur, die auch bei Protokoll Updates (z.B. OCPP) und neuen AFIR-Anforderungen stabil bleibt.
Aus der AFIR leitet sich ab, dass Nutzer:innen Preise vor Start des Ladevorgangs sehen, transparent abrechnen können und ohne langfristige Verträge laden dürfen. e-vo erfüllt diese Anforderungen mit einem durchgängigen, eichrechtskonformen Prozess: von der eindeutigen Transaktionskennung beim Start über doppelte Prüfung im Zahlungsprozess bis zur verifizierten Abrechnung mit Prüfcode und Link zur Transparenzsoftware.
Sicherheit und Vertrauen
Mit zunehmender Vernetzung steigen die Anforderungen an Cybersecurity, Datenschutz und die rechtssichere Verarbeitung von Nutzerdaten. e-vo adressiert dies mit ISO-27001-konformer Datensicherheit, strengen Zugangskonzepten, klarer Datenhaltung im österreichischen Rechenzentrum und einer auf Stabilität geprüften Softwarearchitektur.
„Vertrauen entsteht durch stabile Systeme, klare Datenhoheit und die Gewissheit, dass kritische Infrastruktur auch digital verlässlich betrieben wird.“ e-vo Geschäftsführerin Ute Teufelberger
e-vo, ein Joint Venture österreichischer Energieversorger, setzt auf agiles Backend-Engineering für skalierbare Lösungen. Von Flotten bis Spontanladen: Das starke e-vo CPMS sichert Wettbewerbsvorteile in einem Markt mit Millionen Ladepunkten. Als Mitglied der SAFE-Initiative (Software Alliance for E-mobility) engagiert sich e-vo für mehr Transparenz in der E-Mobilität und unterstützt die Entwicklung marktweit einheitlicher Transparenzsoftware für den rechtskonformen Betrieb.